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Die große Kredit-Wende

Die große Kredit-Wende: Wie Unternehmen teure Verbindlichkeiten ersetzen

Moderne Refinanzierungsmodelle schaffen Liquidität – und eröffnen strategische Spielräume.

Viele Kredite mit günstigen Konditionen laufen bis 2028 aus und müssen durch neue ersetzt werden. Die Zinsen sind in den vergangenen fünf Jahren gestiegen, Banken müssen ihre Anforderungen verschärfen und gerade der Mittelstand kämpft mit rückläufigen Geschäftszahlen. Warum flexible Finanzierungsstrategien jetzt wichtiger sind denn je, und wie Unternehmen davon profitieren können, erfahren Sie in unserem Artikel.
  • Klassische Bankkredite sind in den vergangenen fünf Jahren für Unternehmen teurer und schwerer zugänglich geworden.
  • Bis 2028 müssen deutsche Unternehmen Kredite und Anleihen im Volumen von rund 450 Milliarden Euro neu finanzieren – gerade für den Mittelstand wird das zur Herausforderung.
  • Flexible Finanzierungsmodelle wie Factoring, Sale-and-Lease-Back oder Pay-as-you-earn schaffen Flexibilität und sichern Liquidität.

450 Milliarden Euro – diese Summe entspricht dem deutschen Bundeshaushalt der vergangenen Jahre. So viel Kapital müssen deutsche Unternehmen bis 2028 neu aufnehmen, weil viele Altverträge auslaufen. Und die enorme Refinanzierungswelle trifft auf einen Kreditmarkt, der sich grundlegend verändert hat.
 
Unternehmen mit Finanzierungsbedarf stoßen auf immer höhere Hürden, das belegen aktuelle Zahlen der KfW. Im vierten Quartal 2025 berichteten 37,8 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen von erschwerten Kreditvergabebedingungen. Das ist ein neuer Höchststand und ein Anstieg um fast vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal. Besonders der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor sehen sich mit Rekordwerten konfrontiert. Schon seit drei Jahren erleben Mittelständler, dass bei Verhandlungen überdurchschnittlich strenge Maßstäbe angelegt werden. Banken scheinen wegen der vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen von einer Verschlechterung der Fundamentaldaten der Unternehmen auszugehen und agieren daher vorsichtig, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. 

Als die nun auslaufenden Kredite vor einigen Jahren vereinbart wurden, war die Welt noch eine andere. Die wirtschaftlichen Aussichten waren, der Pandemie zum Trotz, stabiler, die Kreditkonditionen günstig und die Anforderungen der Banken vergleichsweise überschaubar. Heute zeigt sich ein anderes Bild. Die Zinsen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Im Jahr 2021 zahlten Unternehmen im Schnitt weniger als zwei Prozent für neue Kredite. Laut KfW lag der durchschnittliche Kreditzins im dritten Quartal 2025 bereits bei 3,6 Prozent. Besonders Kredite mit längeren Laufzeiten sind teurer geworden.

Höhere Zinsen und verschärfte Regulatorik machen Mittelständlern das Leben schwer

Neben den gestiegenen Zinsen sehen sich Unternehmen zunehmend mit verschärften Bedingungen konfrontiert. Banken müssen heute mehr Sicherheiten verlangen und die Bonität deutlich strenger prüfen. Im vierten Quartal 2025 mussten Unternehmen mit zusätzlichen Gebühren und umfangreicheren Dokumentationspflichten rechnen. Laufzeiten werden verkürzt, Volumina häufiger begrenzt. Für Unternehmen mit schwächerer Bonität oder aus konjunktursensiblen Branchen verschlechtern sich die Konditionen spürbar.

Hintergrund ist die neue regulatorische Lage. Seit dem 11. Januar 2026 gilt die EU-Bankenrichtlinie CRD VI. Banken sind verpflichtet, Bonitätsprüfungen zu verschärfen und ESG- sowie Anti-Geldwäsche-Klauseln in Kreditverträge aufzunehmen. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen Nachhaltigkeitsziele belegen, regelmäßige Berichte vorlegen und eigene Maßnahmen gegen Geldwäsche nachweisen. Wer die Vorgaben nicht erfüllt, riskiert Vertragsstrafen, Kündigung oder Zinsaufschläge. Ab Sommer 2026 kommt mit dem sogenannten Climate Factor eine weitere Vorgabe hinzu. Finanzierer müssen Klimarisiken systematisch in die Kreditprüfung integrieren. Die Europäische Zentralbank incentiviert klimafreundliche Kredite durch günstigere Refinanzierungskonditionen. Wer keine belastbare Nachhaltigkeitsstrategie vorweisen kann oder signifikante Klimarisiken aufweist, muss mit höheren Kosten und verschärften Anforderungen rechnen.

Sie möchten tiefer einsteigen?

Sie möchten tiefer einsteigen?

Finanzinstitute werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und über den Climate Factor der Europäischen Zentralbank (EZB) angehalten, Nachhaltigkeitsrisiken in ihre Finanzierungsentscheidungen einzubeziehen:

Kreditmarkt 2026: Fehlstart ins neue Jahr

Wie schwierig die Lage für deutsche Unternehmen inzwischen geworden ist, zeigt ein Blick auf die aktuelle Kreditvergabe. Zum Jahresstart 2026 schrumpfte der Kreditbestand deutscher Unternehmensdarlehen um 0,41 Prozent, wie das Analysehaus Barkow Consulting dem Handelsblatt meldet. Es ist der erste Rückgang seit November 2024, und er fällt deutlich aus dem Rahmen: Im langjährigen Durchschnitt wächst der Kreditbestand im Januar normalerweise um 0,54 Prozent. Der erwartete saisonale Aufschwung bleibt also aus. „Die schwache Entwicklung im Januar ist saisonal tatsächlich eher ungewöhnlich“, sagt Jenny Körner, Kreditmarktexpertin bei KfW Research, gegenüber dem Handelsblatt. Auch im europäischen Vergleich bleibt Deutschland hinter anderen Märkten zurück, wie die KfW bestätigt.

Die Finanzierungslücke wächst. Banken rücken die Eigenkapitalquote stärker in den Fokus – auch als Folge der gestiegenen Kapitalanforderungen und der neuen regulatorischen Vorgaben. Wer eine niedrige Eigenkapitalquote hat, bekommt schlechtere Konditionen oder bleibt ganz außen vor. Venture Capital steht zwar bereit, konzentriert sich aber auf Start-ups und Scale-ups mit digitalen oder technologischen Geschäftsmodellen. Für den etablierten Mittelstand bleibt der Zugang zu Risikokapital meist versperrt. Wer solide wirtschaftet und investiert, muss deshalb verstärkt auf alternative Finanzierungswege setzen.

Die besten Alternativen zum klassischen Kredit

  • Leasing:
    Leasing bleibt ein bewährtes Werkzeug für Finanzentscheider:innen, die Bilanz und Liquidität steuern wollen. Maschinen, Fahrzeuge oder IT werden genutzt, aber nicht gekauft. Investitionen bleiben planbar und die Bilanz schlank. Fix kalkulierbare Leasingraten sorgen für Transparenz in der Kostenstruktur, das Eigentum verbleibt beim Leasinggeber. Die Eigenkapitalquote wird geschont, was unter verschärften Anforderungen ein Pluspunkt ist. Bei Technologie- oder Infrastrukturinvestitionen erhöht Leasing die Flexibilität und begrenzt das Risiko. Im Vergleich zum Kredit passt Leasing besser zum Lebenszyklus der Assets und erleichtert die Umsetzung von Modernisierungs- und Wachstumsplänen.
  • Factoring:
    Factoring ist mehr als ein Liquiditätsinstrument. Unternehmen erhalten sofort Zugriff auf gebundenes Kapital und können das Forderungsmanagement auslagern. Die Übertragung des Debitorenrisikos sorgt für eine robustere Bilanz und stärkt das Eigenkapital. Gerade in Zeiten volatiler Märkte bietet die sofortige Liquidität einen strategischen Vorteil. Die Kosten richten sich nach Bonität, Volumen und Branche. Wer mit langen Zahlungszielen oder saisonalen Schwankungen arbeitet, gewinnt mit Factoring an Flexibilität und Sicherheit. Im Vergleich zum klassischen Kredit bietet Factoring eine direkte Lösung für Engpässe im Cashflow.
  • Sale-and-Lease-Back:
    Sale-and-Lease-Back nutzt vorhandene Assets als Kapitalquelle. Maschinen, Anlagen oder Immobilien werden verkauft und direkt danach wieder geleast. Das freigesetzte Kapital steht für Investitionen bereit, während der Betrieb reibungslos weiterläuft. Die Bilanz wird entlastet, stille Reserven werden aktiviert und die Eigenkapitalquote steigt. Die Leasingraten gelten als Betriebsausgaben und senken die Steuerlast. Besonders für Unternehmen mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und langfristigen Investitionsplänen ist dieses Modell attraktiv. Im Vergleich zum Bankkredit bleibt die Flexibilität erhalten und die Kapitalbindung sinkt.
  • Pay-as-you-earn:
    Pay-as-you-earn setzt auf flexible Zahlungsmodelle, die sich am Umsatz oder der Nutzung orientieren. Die Raten passen sich dem Geschäftsverlauf an und entlasten die Liquidität, wenn es darauf ankommt. Für Unternehmen mit saisonalen Einnahmen oder projektbezogenen Erlösen entsteht Planungssicherheit ohne starre Raten. Innovationsprojekte und Transformationen lassen sich abbilden, wo klassische Kreditstrukturen versagen. Die Anpassungsfähigkeit ist hoch und das bietet einen echten Vorteil in dynamischen Märkten. Im Vergleich zu traditionellen Finanzierungen ermöglicht Pay-as-you-earn eine bessere Abstimmung von Kapitaldienst und Cashflow. 
     

Die Finanzierungslücke wächst, die Anforderungen steigen. Wer jetzt aktiv wird, Szenarien plant und Finanzierungsoptionen prüft, kann Risiken begrenzen und seine Position stärken.
 
Die Deutsche Leasing unterstützt Unternehmen dabei, sich im veränderten Marktumfeld zu orientieren und passende Lösungen zu finden. Mit langjähriger Erfahrung, individueller Beratung und einem breiten Angebot an Finanzierungsmodellen steht sie als verlässlicher Partner zur Seite. Das Spektrum reicht von der Analyse des Finanzierungsbedarfs über die Auswahl der passenden Instrumente bis zur Umsetzung.

 

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