
Insolvenz-Rekordjahr: So wappnen sich Unternehmen jetzt
Die Finanzierungsinstrumente, die Ihr Unternehmen jetzt krisenfest machen.
Erfahren Sie in unserem Artikel:
- Warum Deutschland nun seit drei Jahren immer weiter steigende Insolvenzzahlen sieht
- Welche Möglichkeiten zur finanziellen Restrukturierung Unternehmen haben und wie sie wirken
- Wie insbesondere alternative Finanzierungsformen wie Factoring, Sale-and-Lease-Back oder, Leasing für mehr strategischen Spielraum sorgen
Deutsche Amtsgerichte registrierten im vergangenen Jahr mehr als 24.000 beantragte Insolvenzen von Unternehmen, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Das sind so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Seit dem Jahr 2022 steigt die Zahl der Insolvenzen immer weiter an. Viele mittelständische Unternehmen kämpfen mit einem hohen Verschuldungsgrad, analysiert Creditreform. Bestehende Kredite lassen sich nur zu deutlich teureren Konditionen verlängern, neue Finanzierungen sind angesichts strengerer Regularien und gestiegener Zinsen heute schwerer zu bekommen als noch vor wenigen Jahren. Hinzu kommen strukturelle Belastungen, die sich nicht wegdiskutieren lassen: Hohe Energiekosten treffen viele Branchen besonders hart, geopolitische Risiken – allen voran eskalierende Handelskonflikte – zementieren die Unsicherheit. Die konjunkturelle Erholung, auf die viele Betriebe gewartet haben, bleibt aus. Für den Mittelstand heißt das: es geht bei nicht wenigen längst an die Substanz.
Welche Möglichkeiten Unternehmen haben, eine Insolvenz abzuwehren?
Unternehmen stehen unter hohem Druck, haben aber einige Möglichkeiten, ihre Finanzen zu restrukturieren, lange bevor es zum Äußersten kommt. Eine nachhaltig stabile Finanzierungsstruktur bietet viele Vorteile: Gutes Liquiditätsmanagement macht es Unternehmen leichter, zu investieren. Eine gesunde Vermögensstruktur mit kurzer Bilanz erleichtert den Zugang zu Krediten. Und selbst wenn die Uhr sprichwörtlich auf „fünf vor zwölf“ steht und eine Insolvenz, können Unternehmen noch einiges tun. Seit dem 1. Januar 2021 ist das „Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen“ (StaRUG) in Kraft. Es bietet die rechtliche Grundlage für eine finanzielle Restrukturierung in Eigenregie, selbst bei drohender Zahlungsunfähigkeit. Unternehmen können in einer solchen Situation insbesondere auf alternative Finanzierungsformen zurückgreifen, um eine Insolvenz abzuwenden um sich nachhaltig zu sanieren.
Factoring: Den Forderungsbestand sofort liquide machen
Sale-and-Lease-Back: Kapital aus dem eigenen Bestand
Noch wirkungsvoller gerade in Krisensituationen kann Sale-and-Lease-Back sein. Das Prinzip: Ein Unternehmen verkauft Anlagegüter wie Maschinen, Produktionsanlagen, Fahrzeuge oder IT-Infrastruktur an einen Leasinggeber und least sie unmittelbar zurück. Der Betrieb läuft weiter wie bisher, denn die Anlagen sind ja noch da. Nur steht die Liquidität dem Unternehmen jetzt wieder cash zur Verfügung: in Form des Verkaufserlöses. In einer Restrukturierungssituation erschließt dieses Instrument je nach Situation eine Menge Kapital aus Vermögenswerten. Unternehmen können damit zum Beispiel laufende Kredite ablösen und so Eigenkapitalquote und Kreditrating verbessern. Die Leasingraten sind anschließend planbare, steuerlich absetzbare Betriebsausgaben.
Leasing: Nicht kaufen, was man nur nutzen kann
Restrukturierung ist eine strategische Entscheidung

Mit welchen fünf einfachen Schritten der Neustart gelingen kann?
Das Fazit?
Die Deutsche Leasing begleitet Sie als verlässlicher Partner auf diesem Weg – mit praxisnaher Beratung, maßgeschneiderten Lösungen und einem starken Netzwerk. Nutzen Sie die Chance, Ihr Unternehmen jetzt sturmfest zu machen und so Ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.