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Praxisbeispiel

Wie erschließt man neue Absatzmärkte und spart gleichzeitig CO2 ein? Das Familienunternehmen Augustin Entsorgung macht es vor.

Das Praxisbeispiel beweist, wie einfach man doppelt nachhaltig investieren kann.

Recyclingunternehmen müssen sich heute möglichst viele Entsorgungswege erschließen, um wettbewerbsfähig zu sein. So können sie immer die Länder und Abnehmer beliefern, die gerade freie Kapazitäten haben oder das jeweilige Wertstoff-Material benötigen. Die Firma Augustin Entsorgung aus dem Emsland hat darum in einen neuen Standort mit Hafenanbindung investiert und dort eine der derzeit größten Wertstoffsortieranlagen errichtet. Ende vergangenen Jahres hat das Unternehmen dort das erste Küstenmotorschiff beladen, im März hat die Anlage auf dem Gelände den Betrieb aufgenommen.

Erfahren Sie in unserem Artikel:

  • Wie das Familienunternehmen mit der Anlage und neuen Transportwegen per Schiff und bald auch per Bahn mehr als 110.000 Tonnen CO2 pro Jahr einspart und sich zukunftssicher aufstellt
  • Welchen Weg der Recyclingspezialist geht, um besondere Abfälle, wie die riesigen Rotorblätter von Windkraftanlagen aufzubereiten
  • Warum sich Augustin Entsorgung bei der Anschaffung der Maschinen auf alternative Finanzierungsformen neben dem klassischen Bankkredit verlassen hat

Seit Rolf Augustin das 1933 gegründete Familienunternehmen mit Stammsitz im niedersächsischen Meppen 1993 in dritter Generation übernahm, hat sich der Versorgungsmarkt stark gewandelt. Heute hat der Mittelständler über 800 Mitarbeiter an 16 Standorten. Sein Sohn Lukas stieg im Jahr 2020 als vierte Generation ins Unternehmen ein. „Es ist nicht mehr so wie früher, wo man einfach einen Haufen Abfall loswerden musste“, sagt Lukas Augustin. „Heute sitzen wir auf Rohstoffen. Und diese Rohstoffe müssen gehoben und wieder in die Wertschöpfungskette eingebracht werden.“ Hinzukommt, dass die Recyclingkapazitäten hierzulande begrenzt und von Region zu Region verschieden sind. Darum ist es für die Entsorger wichtig, sich gut zu vernetzen, um jederzeit auf Angebot und Nachfrage reagieren zu können.

So haben sich die Augustins für eine Standorterweiterung mit Wasseranbindung entschieden. Insgesamt 25 Millionen Euro haben sie in den neuen Wertstoffhafen in Papenburg investiert, etwa 10 Millionen davon allein in die Maschinen. „Uns war klar: Wenn wir uns für die Zukunft nachhaltig aufstellen wollen, müssen wir investieren“, sagt Geschäftsführer Rolf Augustin. Die beiden Geschäftsführer hatten keine Zweifel, dass sie die Investition stemmen können. „Teile der Anlage laufen bereits an verschiedenen Standorten unseres Familienunternehmens, sodass wir gut kalkulieren konnten“, erklärt sein Sohn Lukas Augustin. „Wir haben den gesamten Standort durchgerechnet und konnten unseren Finanzierungspartnern ein vernünftiges, faktenbasiertes Konzept vorlegen.“ Im November vergangenen Jahres wurde das erste Küstenmotorschiff am neuen Standort beladen.

Ganz neue Möglichkeiten für das Familienunternehmen

Um die Wertstoffe in den Abfällen zu heben und weiterzuverkaufen, braucht Augustin die entsprechenden Maschinen, große Lager- und Umschlagflächen sowie eine möglichst gute Verkehrsanbindung. Der Zugang zu Straße, Schiene und Wasserweg eröffnet Augustin Entsorgung am neuen Standort in Papenburg ganz neue Möglichkeiten. „So können wir Abfälle aus anderen Regionen Europas importieren, bei uns aufbereiten und in verschiedene Recyclingwege geben oder Abfälle und Wertstoffe von unserem Hub aus weiter versenden“, sagt Lukas Augustin. Das Familienunternehmen ist im regelmäßigen Austausch mit anderen Recyclingunternehmen, Verbrennungsanlagen und Abnehmern aus dem In- und Ausland, um neue Materialströme zu entwickeln, von denen alle Beteiligten profitieren.

2017 hatte Augustin in Papenburg einen Containerdienst übernommen, dem auch das Grundstück gehörte. Auf über 100.000 Quadratmetern Produktions- und Lagerfläche steht nun eine große Wertstoffsortieranlage. Die Anlage läuft derzeit noch nicht auf Volllast, dafür würden die momentan zur Verfügung stehenden Lagerkapazitäten vor Ort nicht ausreichen. Darum baut der Entsorger gerade einen weiteren Hallenkomplex, auch zusätzliche Außenlagerflächen sind geplant. Der Standort eignet sich aufgrund seiner geplanten trimodalen Anbindung ideal dazu, Rotorblätter zu recyclen. Die sind wegen ihrer schieren Größe nicht leicht zu transportieren und zu lagern: Die aus Glasfaserverbundstoffen bestehenden Rotorblätter von Onshore-Windkraftanlagen sind bis zu 80 Meter lang, die von Offshore-Anlangen sogar mehr als 100 Meter. „Auch da hilft uns die Wasseranbindung, ebenso wie die Platzverhältnisse auf dem Gelände“, sagt Rolf Augustin.  „Unsere Anlage in Papenburg ist auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse zur Zerlegung und Verarbeitung von Windkraftanlagen ausgelegt. Dies bedeutet, mit unserer Anlage sind wir in der Lage, Rotorblätter unter kontrollierten Bedingungen zurückzubauen und in eine Verwertung zu geben“, erklären Rolf und Lukas Augustin.

Die Wiederverwertung der Abfälle, die bei ihnen landen, aus denen sie beispielsweise Holz, hochwertige Kunststoffe oder Brennstoffe herausfiltern, trägt zudem zum Klimaschutz bei. Unterm Strich spart Augustin Entsorgung am neuen Standort nach eigenen Angaben bis zu 110.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Denn das Hub ist mit einer großen Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die Transportwege per Schiff und Bahn sind umweltfreundlicher, und die Wiederverwendung von recycelten Kunststoffen spart wertvolle Ressourcen ein.

Flexibilität in Finanzierungsfragen

Dass diese große Investition von insgesamt rund 25 Millionen Euro sich für ihr Familienunternehmen lohnen würde, davon gingen die Augustins von Anfang an aus. Dass sie auch machbar sein würde, da waren sie sich ebenfalls sicher. Die Immobilien, die mit rund 15 Millionen Euro zu Buche schlagen, finanzierten sie über reinen klassischen Kredit. Für die Maschinen – insgesamt besteht die Anlage aus rund 15 einzelnen Aggregaten – brauchten sie aber eine andere Lösung. In der Abfallwirtschaft sind die Anlagen besonderen Belastungen ausgesetzt. Die Zähne eines Schredders beispielsweise, die das Material zerkleinern, müssen je nach Laufzeit alle ein bis zwei Wochen ausgetauscht werden. Das kostet jedes Mal rund 20.000 Euro. Ähnliches gilt für die Wellen und Motoren in der Anlage. „Die laufenden Betriebs- und Verschleißkosten übersteigen die Anschaffungskosten bei weitem“, erklärt Lukas Augustin. Darum gibt es hier steuerliche Vorteile in Form der Sonderabschreibung.

Beim Aufstellen ihres Businessplans konnten die Augustins auf die Erfahrung zurückgreifen, die sie an ihren anderen Standorten gesammelt haben. „So konnten wir gut kalkulieren“, erklärt Lukas Augustin. Bei der Maschinenfinanzierung setzte Augustin auf die Deutsche Leasing, diese ist bereits bei anderen Projekten ihr Asset-Finance-Partner. „Es hilft sehr, wenn Leute mit am Tisch sitzen, die das Unternehmen kennen und die Aussagen einordnen können“, sagt Rolf Augustin. In die Hände gespielt hat den Augustins dabei, dass sie nur einmal berichten mussten. Denn die Deutsche Leasing arbeitet mit der Sparkasse Emsland zusammen der Hausbank von Augustin Entsorgung. „Das war sehr komfortabel für uns, weil es den Berichtsaufwand erheblich reduziert hat“, sagt Rolf Augustin. „Ohne diese Flexibilität wären Projekte in diesen Dimensionen für den Mittelstand und Familienunternehmen gar nicht mehr möglich“, sagt Rolf Augustin. „Nur so kann man den Mut haben, ein solches Projekt umzusetzen."

Unser Fazit?

Das Praxisbeispiel Augustin Entsorgung zeigt, wie ein Familienunternehmen durch gezielte Investitionen – von klassischem Kredit bei Immobilien bis zu Leasing inklusive Sonderabschreibung und steuerlichen Vorteilen bei der Maschinenausstattung - langfristig wettbewerbsfähig bleibt. Der neue Standort in Papenburg erschließt nicht nur neue Absatzmärkte und spart bis zu 110.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Die Deutsche Leasing begleitet Sie als verlässlicher Partner auf diesem Weg: Mit praxisnaher Beratung, maßgeschneiderten Lösungen und einem starken Netzwerk. Nutzen Sie die Chance, Ihr Unternehmen jetzt fit für die Kreislaufwirtschaft zu machen und so Ihre Position im internationalen Wettbewerb zu stärken.