
Wie das Weingut Balthasar Ress Energiekosten dauerhaft senkt
42 Tonnen CO2 eingespart und unabhängig von schwankenden Energiekosten – mit nur einer Investition
Erfahren Sie in unserem Artikel:
- Wie das Traditionsweingut mit einem einzigen Investitionsschritt seine Energiekosten dauerhaft senken konnte
- Warum Mietkauf gerade für Saisonbetriebe die wirtschaftlichste Finanzierungsform ist
- Welche ökonomischen und ökologischen Vorteile die nachhaltige Investition bringt
Die Weinproduktion ist energieintensiv. Gärung, Kühlung, Abfüllung und Lagerung benötigen zu jeder Jahreszeit erhebliche Mengen Strom. Die Abhängigkeit von externen Energieversorgern und die Volatilität der Strompreise stellten für das Weingut eine wachsende betriebswirtschaftliche Herausforderung dar; besonders nach den Energiepreisschocks der letzten Jahre. Mit diesen Herausforderungen ist die Branche nicht alleine, denn deutsche Unternehmen zahlen im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel für Strom.
Hinzu kommt der Druck aus Markt und Gesellschaft: Handelspartner, Gastronomie und Endkunden fragen zunehmend nach dem ökologischen Fußabdruck der Produkte, die sie kaufen. Für das Weingut Balthasar Ress, das seit Jahren konsequent auf Bio-Zertifizierung setzt, war die Investition in erneuerbare Energien daher auch eine strategische Markenentscheidung.
Mit 43 Hektar Rebfläche zählt Balthasar Ress zu den größten bio-zertifizierten Weingütern Hessens. Nachhaltigkeit ist fest in der Unternehmensphilosophie verankert und reicht von der naturnahen Bewirtschaftung bis zur energieeffizienten Produktion.
„Der Mietkauf hat uns ermöglicht, die Investition in unsere Photovoltaikanlage wirtschaftlich sinnvoll und ohne hohe Anfangsbelastung umzusetzen.“
Christian Ress, Inhaber und Geschäftsführer des Weinguts
Die Lösung: Photovoltaik – finanziert über Mietkauf
Die neue Photovoltaikanlage mit 94,35 kWp auf dem Dach des Kellereigebäudes ist daher ein weiterer sichtbarer Baustein der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie – und das rechnet sich nachweislich:
Die Anlage spart jährlich 42 Tonnen CO2 ein und erzeugt rund 90.000 kWh Strom. Bei einem Eigenverbrauch von ca. 70 Prozent ergibt sich eine Stromautarkie des Standorts von über 30 Prozent.
Die Finanzierung erfolgte über ein Mietkaufmodell der Deutschen Leasing AG, vermittelt durch die Taunussparkasse. Christian Ress, Inhaber und Geschäftsführer des Weinguts, sieht in der Finanzierungsform klare Vorteile: „Der Mietkauf hat uns ermöglicht, die Investition in unsere Photovoltaikanlage wirtschaftlich sinnvoll und ohne hohe Anfangsbelastung umzusetzen. Gerade für mittelständische Betriebe ist diese Finanzierungsform ein wichtiger Hebel, um nachhaltige Technologien schnell in den Betrieb zu integrieren und gleichzeitig Planungssicherheit zu behalten. So konnten wir in unsere Energieversorgung investieren und gleichzeitig finanziellen Spielraum für weitere betriebliche Entwicklungen bewahren.“
Dominik Löchel, Vertriebsberater bei der Deutschen Leasing, begleitete das Projekt von Anfang an. „Das Angebot für den Mietkauf und die damit verbundenen Vorteile – feste Raten, Bilanzierung des Objekts, steuerliche Abschreibung und Eigentumsübergang am Laufzeitende – haben überzeugt“, so Löchel. „Von Beginn an war die Zusammenarbeit partnerschaftlich, lösungsorientiert und geprägt von einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnis.“
Das Beispiel zeigt, wie moderne Finanzierungsinstrumente die nachhaltige Transformation im Mittelstand unterstützen. Leasing und Mietkauf schaffen Investitions- und Handlungsspielräume – besonders für Betriebe, die Innovation, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbinden wollen. Für das Weingut Balthasar Ress ist die neue Anlage ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Produktion und ein Beleg dafür, dass Tradition und Zukunftsfähigkeit hervorragend zusammenpassen.