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Brandheiße Sache

Brandheiße Sache

Wie Recyclingbetriebe ihre Assets zu fairen Konditionen versichern

Deutschland hat bereits vergangenen Donnerstag den sogenannten Earth-Overshoot-Day, den Erdüberlastungstag, erreicht. Klar, Deutschland besitzt kaum originäre Rohstoffvorkommen und ist abhängig von deren Import. Dabei sind viele längst im Land – in alten Produkten, Batterien, Verpackungen, Gebäuden.

Eine Kreislaufwirtschaft könnte bis 2030 in Deutschland ein Marktvolumen von bis zu 200 Milliarden Euro erreichen. Für Europa sind es sogar bis zu 800 Milliarden Euro, hat die Unternehmensberatung BCG ausgerechnet. Bisher werden laut diesjährigem „Circularity Gap Report“ weniger als ein Zehntel der nutzbaren Rohstoffe wiederverwertet. Voraussetzung dafür, dass der Kreislauf funktioniert, ist unter anderem, dass Rezyklate (wiederverwertete Kunststoffe aus PE) in Sachen Preis und Qualität mit primären Rohstoffen mithalten können. Dazu gehört auch, dass die Branche in Technologien und Verfahren zur Trennung und Aufbereitung investiert. Aber aufgrund der Arbeit mit Gefahrenstoffen, sind Recyclingbetriebe bei Versicherern ein rotes Tuch.

Wie das trotzdem gelingen kann und kluge Konzepte einen Kompromiss zwischen Kosten und der Branche immanenten Risiken finden, erklärt Cornelius Schneider, Geschäftsführer der Deutsche Leasing Insurance Services:

  • Welche Risiken sehen Versicherer und wie kann man diese minimieren?
  • Welche unterschiedlichen Versicherungsmöglichkeiten existieren und was sind deren unterschiedlichen Vorteile?

Bildnachweis: iStock, Azman Jaka

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Bildquelle: HANDELSBLATT MEDIA GROUP

Die Recyclingbranche gewinnt an Bedeutung. Warum ist sie für viele Industrieversicherer ein rotes Tuch?

Cornelius Schneider: Zum einen, weil die Branche mit leicht entzündbaren Materialien arbeitet, zum Beispiel Holz, Papier, Textilien. In der Vergangenheit hat es sehr häufig Brände in Recyclingbetrieben gegeben. Die Häufigkeit und die Schwere der Brandschäden macht es schwierig für Versicherer, das Risiko zu kalkulieren. Zum anderen haben wir durch die Inflationsentwicklung der vergangenen Jahre eine enorme Dynamik. Wo der Wiederbeschaffungswert vor einigen Jahren vielleicht noch eine Million Euro betragen hat, liegt er inzwischen bei 1,5 Millionen Euro oder mehr. Das heißt, auch die finanziellen Risiken steigen. Und schließlich kommt noch hinzu, dass in neuen Recyclingverfahren viel mit chemischen und umweltschädlichen Substanzen gearbeitet wird. Etwa wenn Öle gereinigt oder Batterien aufbereitet werden. Auch wenn sie ungewollt in die Umwelt gelangen, kann es teuer werden.

Welche klassischen Möglichkeiten bleiben Recyclingbetrieben denn, um ihre Assets zu versichern?

Cornelius Schneider: Die üblichste Form ist die sogenannte Inhaltsversicherung. Das ist vergleichbar mit einer Hausratversicherung im Privatbereich. Sie sichert alle Inhalte innerhalb eines Betriebsgebäudes ab – allerdings nur für explizit benannte Gefahren. Das heißt, sie müssen im Vertrag genau aufgelistet sein, zum Beispiel Sturm, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl und Vandalismus, unbenannte Gefahren oder Hochwasser. Brandschäden würden hier bei einem Recyclingunternehmen üblicherweise ausgeklammert. Das Gegenmodell ist die sogenannte Allgefahrendeckung. Sie schließt, wie der Name sagt, alle Gefahren ein – bis auf solche, die explizit ausgeschlossen werden. Aber auch hier ist es problematisch, dass einige Industrieversicherer die Recyclingbranche von Versicherungen oder Deckungsarten ausschließen oder sie nur zu sehr teuren Konditionen anbieten, also zu hohen Prämien und mit sehr hohen Selbstbehalten. Im Schadensfall droht zudem dem Kunden immer die Vertragskündigung, sodass er folglich ohne Deckung dasteht.

Wie Recyclingbetriebe ihre Assets zu fairen Konditionen versichern
Bildquelle: iStock, Portra

Welche Lösung bietet die Deutsche Leasing an?

Cornelius Schneider: Zunächst beschränken wir die Versicherung nur auf die von uns finanzierten Objekte. Hier sind die Leasingnehmer grundsätzlich verpflichtet, sie zu versichern. Das können sie bei uns tun, müssen es aber nicht. Unser Angebot ist eine Allgefahrenversicherung, in der Regel für Maschinen und Anlagen und zwar zu einem Standardtarif, der sich nicht von dem für andere Branchen unterscheidet. Eine weitere Besonderheit ist: Unsere Versicherungsverträge laufen so lange wie das Leasing, das sind im Schnitt sechs Jahre. Und während dieser Laufzeit passen wir die Verträge nicht an. Selbst im Schadenfall werden die Prämien nicht angehoben, wie man das etwa von der Kfz-Versicherung kennt. Das gibt unseren Kund:innen die maximale Planungssicherheit.

Und warum können Sie kalkulatorisch, was andere vermeiden?

Cornelius Schneider: Unser Vorteil ist, dass wir im Leasing keinen Branchenbezug haben. Wir besitzen mit unseren Versicherungspartnern einen Rahmenvertrag, der alle Leasingobjekte in unserem Portfolio umfasst. Bei der Vielzahl an versicherten Objekten fallen einige wenige Recycling-Anlagen in einer Gesamt-Portfoliobetrachtung versicherungstechnisch nicht ins Gewicht. Dadurch können wir auch Hochrisikobranchen ohne Aufschlag versichern.

Das ist also genau unser USP für Unternehmen und für Recyclingunternehmen im Speziellen. Wir finanzieren die Anlage und wenn sie möchten, versichern wir sie auch – und zwar zu wirklich guten Konditionen. Damit leisten wir unseren Beitrag zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft und letztlich zu mehr Nachhaltigkeit und Rohstoffunabhängigkeit in Deutschland.

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