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Nachhaltigkeit beeinflusst das Kreditgeschäft

Nachhaltigkeit beeinflusst das Kreditgeschäft

Darum sollten Unternehmen ihren grünen Fußabdruck kennen

Kein Unternehmen kann es sich mehr erlauben, sich nicht mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Die Kunden wollen nachhaltig hergestellte Produkte und Dienstleistungen. Genauso legen die Mitarbeiter Wert darauf. Im Fokus steht derzeit besonders der Klimaschutz: Wenn Unternehmen zu viele Treibhausgase emittieren, geht das zu Lasten der Reputation und kann den wirtschaftlichen Erfolg gefährden. Investoren üben Druck aus und bewerten Risiken beim Klimaschutz inzwischen durchaus kritisch. Und schließlich nehmen auch regulatorische Auflagen zu. Immer mehr Unternehmen sind verpflichtet, nichtfinanzielle Informationen offenzulegen und über Risiken im Bereich Umwelt, Soziales und Governance (ESG) zu berichten. Auch im Verhältnis von Unternehmen zu Kreditinstituten nimmt Nachhaltigkeit an Bedeutung zu. Was Unternehmen wissen müssen:

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„Unternehmen müssen nicht fürchten, wegen Nachhaltigkeitsrisiken keine Kredite mehr zu erhalten.“

Maik Grabau, Leiter strategische Banksteuerung und Rechnungslegung beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV)

1. ESG-Kriterien werden für die Kreditvergabe relevant

Die Prüfung von Risiken bei Kreditvergaben ist Alltag für Banken und Sparkassen. Allen voran bewerten sie das Ausfallrisiko. Insofern ist es schon heute wichtig, ob ein Geschäftsmodell nachhaltig im Sinne von „langfristig wirtschaftlich erfolgreich“ ist. Mit der Transformation der Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit ändern sich allerdings die Rahmenbedingungen: „Das gilt zum Beispiel für einen Automobilzulieferer, der heute einen Kredit mit einer Laufzeit von 15 Jahren für eine Investition in die Produktion von Vergasern beantragt. Das wäre nicht nachhaltig, denn die Automobilindustrie hat sich ja auf ein vorzeitiges Aus für Verbrennungsmotoren verpflichtet. So eine Finanzierung müsste daher wegen des fehlenden langfristigen Geschäftsmodells abgelehnt werden“, erklärt Maik Grabau, Leiter strategische Banksteuerung und Rechnungslegung beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

2. Klimarisiken rücken in den Blickpunkt

Auch Nachhaltigkeits- oder Klimarisiken gewinnen an Bedeutung. Mit dem Klimawandel kommt es häufiger zu Starkregen und Unwettern. Das ist ein Risiko für Gebäude, die in gefährdeten Gebieten liegen. Die Folge: Die Einschätzung eines Kredits für solche Immobilien wird sich ändern. Aber auch Reputationsrisiken werden in einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit wichtiger. „Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit steigt auf allen Ebenen“, beobachtet Grabau. Entsprechend wird der Prüfkatalog bei der Kreditvergabe umfangreicher. Der DGSV hat gemeinsam mit der S Rating und Risikosysteme GmbH und anderen Experten ein Modell entwickelt, das Nachhaltigkeitsrisiken aufzeigt. Jede fünfte Branche, darunter etwa die Land- und Forstwirtschaft, das Baugewerbe oder die Energie- und Wasserversorgung, gilt demnach als besonders sensibel für Nachhaltigkeitsrisiken.

Darum sollten Unternehmen ihren grünen Fußabdruck kennen
Bildquelle: iStock, Smileus

3. Taxonomie definiert Nachhaltigkeit

Was unter Nachhaltigkeit genau zu verstehen ist, das sorgt jedoch nach wie vor für kontroverse Debatten. Die Diskussion über Kernenergie ist ein gutes Beispiel dafür. Laut EU-Taxonomie ist Kernenergie nachhaltig. Die Taxonomie ist ein Standard, der definiert, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten nachhaltig sind und welche nicht. Sie will damit für eine einheitliche Sichtweise und ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten sorgen. Banken und Sparkassen müssen in Zukunft prüfen, ob Kredite der Taxonomie entsprechen. „Bei einer gewerblichen Gebäudeneubaufinanzierung muss eine Sparkasse oder eine Bank bis zu 77 Aspekte prüfen, damit der Kredit als vollständig nachhaltig eingestuft werden kann“, erklärt Grabau. Im Moment liegen aber nur zu 27 dieser Aspekte Datenpunkte vor. Derzeit ist unklar, welche Folgen es hat, wenn einzelne Informationen fehlen. Denkbar ist, dass dann der Kredit nicht als nachhaltig gilt.

4. Banken und Sparkassen müssen nachhaltige Kredite ausweisen

Banken und Sparkassen müssen ab 2023 nichtfinanzielle Informationen offenlegen. Dazu gehört die sogenannte Green-Asset-Ratio: Sie gibt an, wie viel Prozent der Kredite nachhaltig sind, also den Anforderungen der Taxonomie entsprechen. Klar ist, dass allein schon aufgrund der Datenlage kein Kreditportfolio zu 100 Prozent nachhaltig sein kann. „Aber der Druck auf einen wachsenden Anteil nachhaltiger Kredite wird stark zunehmen“, betont Grabau – auch weil ein höherer Anteil nachhaltiger Kredite geringere Risiken bedeutet. Zudem diskutiert die europäische Bankenaufsicht, dass Kreditinstitute mit einem hohen Anteil an nachhaltigen Krediten weniger Eigenkapital vorhalten müssten. Damit könnten diese Geldinstitute im Vergleich zur Konkurrenz Kredite zu besseren Konditionen anbieten. Ein großer Vorteil für Kunden solcher Institute, welche günstigere Konditionen erhalten.

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5. Warum die Absicht zählt und nicht der Status quo

Mit dem Megatrend Nachhaltigkeit müssen viele Unternehmen ihre Geschäftsmodelle umbauen. Zum Beispiel ändern viele Energieversorger oder auch energieintensive Industrien ihre Strategie: Der Anteil der von ihnen erzeugten oder genutzten Energie mit hohen Treibhausgasemissionen sinkt. Sie setzen in Zukunft auf regenerative Energiequellen – gleichwohl benötigt die Transformation Zeit. Und Geld. Genau hier braucht es also Finanzierungen, damit die sie nachhaltiger ausrichten können. „Unternehmen müssen nicht fürchten, wegen Nachhaltigkeitsrisiken keine Kredite mehr zu erhalten“, erklärt Grabau: „Die Sparkassen und ihre Partner in der Sparkassen-Finanzgruppe stehen bereit, die Unternehmen beim Umbau ihres Geschäftsmodells zu begleiten.“

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