Language:

Login 

Bitte auswählen:

E-Business

E-Finance

HEF Online

Menü Menü

Kontakt

Zentrale
  • Deutsche Leasing AG
    Frölingstraße 15 - 31
    61352 Bad Homburg v. d. Höhe
Angebotsanfragen
  • Ob PKW, Maschinen oder IT - wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Leasing- oder Finanzierungsangebot.
Service-Hotline für Fleet-Kunden
  • Inland: 0800 3528800 24-Stunden-Service
  • Aus dem Ausland: +49 6172 88-2488 Mo - Fr 8:00 - 18:00 Uhr

    In allen Fragen rund um Unfallschäden, Reparaturfreigaben, Auslieferungstermine bei Neufahrzeugen oder Fahrzeug-Rückgaben.

    Nur für Kunden der Deutsche Leasing Fleet GmbH
  • E-Mail senden

Busse-REVG_1866-1400-500.JPG

Finanzierung für die Zukunft der Mobilität

Den öffentlichen Personennahverkehr selbst zu betreiben, statt an externe Dienstleister zu vergeben, kann für Kommunen und Kreise das nachhaltige Konzept für die Zukunft der Mobilität sein. Die Verkehrsgesellschaft des Rhein-Erft-Kreises hat sich dieses strategische Ziel gesetzt und bei der Finanzierung mit der Deutschen Leasing zusammengearbeitet.

 
Wachstum ist für Verkehrsgesellschaften in öffentlicher Hand ein Thema wie für jedes andere Unternehmen auch. Der strategische Fokus ist allerdings anders gelagert, als dies vielleicht bei einem Maschinenbauer vergleichbarer Größe der Fall wäre. Denn der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nimmt in der freien Marktwirtschaft eine Sonderstellung ein. Als Teil staatlicher Daseinsvorsorgeleistung sorgt er durch Mobilität und Zugänglichkeit für die Allgemeinheit für bessere Lebensbedingungen. Der ÖPNV entlastet Verkehrswege und Umwelt und dient nicht nur der Wirtschaft, sondern hat auch für die Gesellschaft eine hohe soziale und integrative Bedeutung. Das Wachstumsziel solcher Unternehmen besteht also zunächst darin, eine effiziente, soziale und ökologisch nachhaltige Dienstleistung anzubieten. Nichtsdestotrotz muss auch die ökonomische Tragfähigkeit gegeben sein.

Die geleasten Busse sind auf verschiedene Mobilitätsansprüche ausgerichtet: beispielsweise eine manuelle Rampe für Rollstühle, breite Türöffnungen, kontrastreiche Haltewunschtasten mit akustischen und optischen Signalen und Sondernutzungsflächen zum Beispiel für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren. | Bildquelle: iStock / bordyug
Bus_Innen-810.JPG

Ein Beispiel dafür, wie grundlegend sich ein ÖPNV-Anbieter verändern kann und welche Finanzierungsform sich für diese Weiterentwicklung besonders gut eignet, ist die REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft. Die in Kerpen beheimatete REVG versorgt den Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln mit einem Liniennetz von 872 Kilometer Länge, im Tagesdurchschnitt 1.870 Fahrten und rund 1.300 bedienten Bushaltestellen. Gerade angesichts dieser hohen gesellschaftlichen Verantwortung gelten für ein kreiseigenes Unternehmen bei seiner Finanzierung dieselben Prämissen wie in der freien Wirtschaft: Erstens muss die Liquidität des Unternehmens sichergestellt und zweitens die Möglichkeit geschaffen werden, die gesetzten Unternehmensziele zu erreichen.
 

Neues Geschäftsmodell erlaubt bessere Steuerung des Nahverkehrs

Bildquelle: iStock Imgorthand
REVG-450-720.JPG

Dies gilt umso mehr seit dem Beschluss des Rhein-Erft-Kreisausschusses im September 2017, die REVG zum 1. Januar 2019 von einer reinen Managementgesellschaft, die bislang externe Dienstleister mit dem operativen Geschäft betraute, zu einem vollausgestatteten und eigenständigen Verkehrsunternehmen auszubauen – mit eigenem Betriebshof, Fahrzeugen und Fahrpersonal. Dieser umfassende Strategiewechsel war auf zweierlei Weise motiviert. Zum einen waren mit einer aktuellen EU-Verordnung neue regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen worden, die Kommunen und anderen Gebietskörperschaften die Möglichkeit geben, Personennahverkehr selbst zu erbringen oder direkt an Inhouse-Dienstleister zu vergeben. Zum anderen hatte das Management der REVG ohnehin den Wunsch nach mehr Einflussnahme auf die Steuerung des Nahverkehrs und des dahinterstehenden Mobilitätskonzepts: „Im Vordergrund stand bei uns das Ziel, in Zukunft flexibler und schneller auf künftige Entwicklungen der Pendlerströme und der Antriebstechnik reagieren zu können“, erläutert Wolfgang Orth, Verkehrs- und Betriebsleiter der REVG.

Beim Aufbau der nötigen Ausstattung in den zwei Jahren zwischen Beschluss und Start des Verkehrsbetriebes in Eigenregie war die Finanzierung der Busflotte ein entscheidender Aspekt. Über die Kreissparkasse Köln entschied sich die REVG dabei zur Zusammenarbeit mit der Deutschen Leasing, innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe das Kompetenzcenter für Leasing und Factoring. Auf Basis eines Financial-Leasing-Vertrags wurden bis Ende 2018 insgesamt 43 Busse der Daimler-Tochter EvoBus mit einem Investitionsvolumen von 12,5 Millionen Euro angeschafft, die nun für den Verkehrsbetrieb bereitstehen. „Das Zeitfenster war eng. Aber dank unserer in Jahrzehnten gewachsenen Expertise – von der technischen Entwicklung im ÖPNV über veränderte regulatorische Rahmenbedingungen bis hin zu individuell abgestimmten Finanzierungen von solchen Projekten – konnten wir in kürzester Zeit eine Lösung für die REVG auf die Beine stellen“, erläutert Jörg Nelles, Gebietsleiter Großkunden Transport und Logistik bei der Deutschen Leasing.

Orth-Wolfgang-Zitat-400-350.PNG

Die Wahl von Leasing als Finanzierungsform geht konform mit den Wünschen des REVG-Managements, eine gute Versorgung zu bieten, die Liquidität zu sichern und die gesetzten strategischen Ziele erreichen. Das gewählte Leasingmodell stellt den wirtschaftlichen Betrieb sicher, denn die fest vereinbarten Leasingraten geben der Verkehrsgesellschaft Planungssicherheit über die gesamte Laufzeit des Leasingvertrags. Mit einer modernen und emissionsarmen Busflotte ist die REVG nun in der Lage, nicht nur aktuellen Mobilitätsansprüchen gerecht zu werden, sondern auch auf Änderungen bei der Nachfrage sowie bei technischen Entwicklungen flexibel zu reagieren: „Bei Bedarf können wir auf den neuesten Stand der Antriebstechnik umschwenken und den Leasingvertrag entsprechend anpassen. Diese Flexibilität war für uns ein wesentlicher Punkt bei der Wahl dieses Finanzierungsinstruments“, erklärt Orth von der REVG.

Flexibilität und Planungssicherheit erlaubt zuverlässige Mobilität

Für Betreiber von Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs wird Flexibilität in Zukunft immer wichtiger werden. 2017 nutzten in Deutschland jeden Tag bereits rund 30 Millionen Menschen Busse und Bahnen, eine Zahl, die allen Prognosen nach in Zukunft weiter steigen wird. Dieses Wachstum betrifft nicht nur die Verkehrsbetriebe selbst, es spielt für die Entwicklung der Kommunen und Kreise eine entscheidende Rolle. Denn neben Infrastruktur, geografischer Lage und anderen Aspekten beeinflusst auch die Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs die Attraktivität eines Standorts für Unternehmen und auch für ihre Mitarbeiter: „Der ÖPNV ist schon seit längerem ein wichtiges Wettbewerbsmerkmal in den Kommunen. Mit unserer neu aufgestellten REVG werden wir dazu beitragen, die Attraktivität unseres Kreises zu steigern“, betont der Geschäftsführer der REVG, Walter Reinarz.

 

Trennlinie-grau-sehrschmal-1400-20.JPG

Bildnachweise:
Bühnenbild: REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH
Bild 1: iStock / bordyug
Bild 2: iStock / Imgorthand