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12.03.2013

Das Geschäftsjahr 2011/2012



Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserem Jubiläumsjahr konnten wir unsere erfolgreiche Entwicklung weiter fortsetzen. Neben dem erzielten Geschäftswachstum haben wir auch strategisch Fortschritte gemacht  sowohl in unseren angestammten Geschäftsfeldern als auch durch neue Geschäftsaktivitäten, wie der Erwerb der Universal Factoring GmbH (UFG) im Juni 2012 beweist. Denn seither kann die Deutsche Leasing ihren Kunden und den Sparkassen auch Lösungen in der Forderungsfinanzierung und im Forderungsmanagement anbieten. Wir haben dabei unsere Kunden im Blick und wollen ihnen die passenden Lösungen aus einer Hand anbieten - jetzt auch im Forderungsmanagement.

Das Marktumfeld war im Geschäftsjahr 2011/12 alles in allem wenig begünstigend. Durch die realwirtschaftliche Abkühlung waren kaum positive Effekte auf den Konjunkturverlauf zu verzeichnen, sodass die Konjunkturentwicklung im Euro-Raum leicht rückläufig verlief. Gründe sind in der 2012 anhaltenden Staatsschuldenkrise und der damit einhergehenden Verunsicherung der Marktteilnehmer zu finden. Auch die deutsche Wirtschaft verspürte nur eine geringe Investitionsneigung.

Das Geschäftsjahr 2011/12
Neugeschäft
In diesem eher ungünstigen Umfeld konnte sich die Deutsche Leasing Gruppe behaupten und ihr Neugeschäftsvolumen auf mehr als 7 Milliarden Euro steigern. Dies entspricht  bereinigt um das auf die S-Kreditpartner GmbH abgespaltene Privatkundengeschäft  einem Wachstum um 4 Prozent. Verglichen mit dem Branchenwachstum von 0,5 Prozent hat die Deutsche Leasing damit ihre Marktposition als führender Asset-Finance-Anbieter in Deutschland gestärkt und ausgebaut.

Im Inland kam die Deutsche Leasing auf ein Neugeschäft von rund 5,7 Milliarden Euro, etwa 1,2 Milliarden Euro entfielen davon auf die Tochtergesellschaft DAL Deutsche Anlagen-Leasing, die damit eine Steigerung von 15 Prozent erzielen konnte. 

Die ausländischen Gesellschaften steuerten rund 1,5 Milliarden Euro zum Neugeschäft bei. Dies bedeutet ein Plus von 12 Prozent zum Vorjahr. Der Neugeschäftsanteil der Auslandsgesellschaften beträgt damit rund 21 Prozent. Im Auslandsgeschäft haben wir eine klare strategische Ausrichtung, die wir seit Beginn unserer Auslandsaktivitäten 1993 erfolgreich verfolgen: Bei unseren Auslandsaktivitäten begleiten wir deutsche Industrieunternehmen als Absatzfinanzierer ins Ausland sowie eigene Kunden und Kunden der Sparkassen bei ihren Direktinvestitionen im Ausland. Mit unseren Auslandsstandorten folgen wir den Handels- und Investitionsströmen der deutschen Industrie. Wir legen Wert auf eine solide Geschäftsbasis und haben mit insgesamt 22 Ländern eine breite Länderabdeckung, die nicht nur in der deutschen Leasing-Branche ihresgleichen sucht, sondern auch in der Sparkassen-Finanzgruppe das breiteste Ländernetz darstellt. Damit umgehen wir eine Konzentration auf einzelne Auslandsmärkte und somit Klumpenrisiken. Vorrangig sind wir im europäischen Raum tätig, meiden aber auch in allen anderen Auslandsmärkten Währungsrisiken, indem wir Kundengeschäfte grundsätzlich währungskongruent finanzieren. Währungsrisiken bestehen daher allenfalls temporär während der operativen Abwicklung von Geschäften.

Jahresabschluss
Die Deutsche Leasing erstellt ihren Konzernabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute und den Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV).
In den Konzernabschluss sind neben der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG insgesamt 98 Tochterunternehmen einbezogen; eine Gesellschaft ist aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden, 52 Gesellschaften wurden neu aufgenommen, so auch die DAL Deutsche Anlagen-Leasing, nachdem im Geschäftsjahr 2011/12 weitere DAL-Anteile erworben wurden. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist dennoch gegeben.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat der Deutschen Leasing eine geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestätigt und die Jahresabschlüsse des Konzerns und seiner Einzelgesellschaften mit uneingeschränkten Testaten versehen.

Insgesamt hat die Deutsche Leasing Gruppe im Geschäftsjahr 2011/12 ihre positive Entwicklung fortgesetzt und ihre Ergebnisziele übererfüllt. Beleg dafür sind die folgenden wesentlichen Kennzahlen:

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im Konzern konnte um rund 30 Prozent von 70,2 Millionen Euro auf 90,9 Millionen Euro gesteigert werden. Der Bilanzgewinn wuchs um 15 Prozent von 50,7 Millionen Euro auf 58,4 Millionen Euro. Die anerkannte, zusammenfassende Periodenerfolgsgröße für Leasing-Gesellschaften, das Wirtschaftliche Ergebnis, konnte nach dem bereits erfolgreichen Vorjahr (131 Millionen Euro) auf 143 Millionen Euro nochmals gesteigert werden. Der Substanzwert stieg um 145 Millionen Euro auf mehr als 1,6 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen der Deutsche Leasing Gruppe aus Leasing, Mietkauf und Bankgeschäft, die Assets under Management, stieg leicht auf 33,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 32,3 Milliarden Euro).

Basis für die bisherige und auch die künftige erfolgreiche Entwicklung der Deutschen Leasing sind ihr Geschäftsmodell, ihre Finanzierungsbasis, ihre Asset-Kompetenz und ihre Internationalität. Weitere, ganz wesentliche Basis ist auch der Einsatz und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Stellvertretend für alle am Geschäftserfolg der Deutschen Leasing Beteiligten stellen wir in unserem aktuellen Geschäftsbericht deshalb Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz unterschiedlichen Einheiten vor. Denn unsere weltweit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Kunden und Geschäftspartner das Gesicht der Deutschen Leasing, ob als direkte Ansprechpartner und Berater oder eher im Hintergrund.

Ertragslage
Die Leasing-Erträge aus Leasing und Mietkauf sowie aus dem Verkauf von gebrauchten Leasing-Objekten lagen mit 5,9 Milliarden Euro leicht über dem Vorjahr. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung des Leasing- und Mietkauf-Portfolios.

Positive Ergebnisbeiträge leistete erneut die Verwertung von Kraftfahrzeugen. Unsere konservative Restwertpolitik der vergangenen Jahre und ein leistungsfähiges internationales Verwertungsnetz sind Voraussetzungen für diese nachhaltig positive Entwicklung. Damit konnten wir auch dem zunehmenden Druck auf die Gebrauchtwagenpreise standhalten.

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen - bereinigt um Erstkonsolidierungseffekte - im Wesentlichen auf Vorjahresniveau. Dieser Erfolg ist in großen Teilen auf unsere strategische Kosteninitiative zurückzuführen. Wir haben dabei zahlreiche Sachkostenblöcke untersucht, konkrete Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und uns so Freiräume für strategische Projekte und Investitionen geschaffen. Durch die Erstkonsolidierung von DAL und UFG stiegen die Aufwendungen im Konzernabschluss um 35 Millionen Euro auf 283 Millionen Euro.

Das Wirtschaftliche Ergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden auf nun 143 Millionen Euro (Vorjahr: 131 Millionen Euro). Dieses Ergebnis gewährleistet eine weitere Stärkung unserer Substanz. Gleichzeitig ist damit eine erhöhte Ausschüttung an unsere Gesellschafter, die Sparkassen, in Höhe von 35,0 Millionen Euro (Vorjahr: 27,2 Millionen Euro) verbunden. Damit setzt die Deutsche Leasing ihre nachhaltige Dividendenpolitik der vergangenen Jahre fort.

Der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG betrug 45,1 Millionen Euro (Vorjahr: 37,2 Millionen Euro).

Finanz- und Vermögenslage
Die Konzern-Bilanzsumme lag mit 15,5 Milliarden Euro um 7 Prozent über dem Vorjahr (14,5 Milliarden Euro). Darin kommen einerseits die bestandserhöhenden Effekte aus dem Wachstum im Konzernneugeschäft zum Ausdruck, andererseits auch die Erstkonsolidierung der DAL und UFG.

Die Vermögenslage ist geprägt durch das Leasing-Vermögen, also die Maschinen, Fahrzeuge und andere Leasing-Objekte, und die Forderungen an Kunden. Unser Vermögen spiegelt damit letztlich ein breites Spektrum an Unternehmensinvestitionen und einen maximalen Bezug zur Realwirtschaft wider. 

Der bilanzielle Bestand des Leasing-Vermögens zu Anschaffungswerten lag mit 16,6 Milliarden Euro über Vorjahresniveau (15,9 Milliarden Euro). Das Leasing-Vermögen zu Restbuchwerten setzte sich am 30.9.2012 wie folgt zusammen:

Der Bestand der Fremdfinanzierungsmittel der in- und ausländischen Gesellschaften (ohne DAL) ist im Jahresverlauf leicht angestiegen auf 14,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 14,1 Milliarden Euro). Zu dieser Entwicklung beigetragen haben das Neugeschäftswachstum sowie die Übernahme der UFG und ihrer Finanzierung.

Die Deutsche Leasing hat ihre Finanzierungsspielräume und -reserven im Geschäftsjahr 2011/12 gesichert. Wir haben zudem neue Finanzierungslinien, insbesondere bei Sparkassen, akquiriert. Außerdem haben wir bei Förderkreditinstituten neue Finanzierungsmittel in nennenswertem Umfang als Globaldarlehen eingeworben und das Programmkreditgeschäft ausgebaut. Für Mittelstandskunden ist das ein hochinteressantes Angebot, das sich mit den klassischen Leasing-Vorteilen verbindet. Um Vorteile von Fördermittelprogrammen auch in internationalen Investitionsprojekten anbieten zu können, arbeitet die Deutsche Leasing auch mit der Europäischen Investitionsbank (EIB). Ende vergangener Woche haben wir eine Vereinbarung über Förderkredite für den europäischen Mittelstand in Höhe von 100 Millionen Euro mit der EIB geschlossen.

Wenngleich wir im Geschäftsjahr 2011/12 gute Fortschritte erzielt haben und mit der KfW und anderen Förderbanken zusammenarbeiten, sehen wir noch weiteren Handlungsbedarf. Wie schon in unserer Jahrespressekonferenz im Dezember breiter ausgeführt, werden wir uns auch weiterhin für einen leichteren und erweiterten Zugang zu Fördermitteln einsetzen, um sie für die Investitionen unserer Kunden nutzen zu können. 

Bezogen auf die Finanzierungspartner verteilte sich das Finanzierungsvolumen per 30. September 2012 wie folgt:

Das offen ausgewiesene Konzern-Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2011/12 um 134 Millionen Euro auf 559 Millionen Euro erhöht. Darin enthalten ist die dritte Stufe der Kapitalerhöhung, die bereits im Geschäftsjahr 2006/07 beschlossen wurde. Diese letzte Tranche über 85 Millionen Euro wurde planmäßig eingezahlt. Auch dadurch wurde unsere Kapitalbasis weiter gestärkt.

Der Substanzwert (inklusive Kapitalerhöhung) stieg auf 1.611 Millionen Euro (Vorjahr: 1.466 Millionen Euro). Er berücksichtigt stille Reserven sowie alle bestandsrelevanten Bewertungseffekte und erfasst unter anderem auch zu erwartende Belastungen aus latenten Ausfallrisiken. Der Substanzwert wird auf Basis eines BDL-Standards ermittelt und vom Abschlussprüfer bestätigt.

Risikosituation
Das Risikomanagement der Deutsche Leasing Gruppe umfasst alle Gesellschaften im In- und Ausland sowie alle Beteiligungen mit dem Ziel, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Chance/Ertrag zu schaffen.
Im Mittelpunkt der Risikosteuerung steht die Risikotragfähigkeit. Sie gibt das Verhältnis zwischen vorhandener Risikodeckungsmasse und Gesamtrisikopotenzial an. Ermittelt wird die Risikotragfähigkeit nach den Anforderungen aus dem Kreditwesengesetz (KWG) und den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). 

Die Deutsche Leasing hat ihr bisheriges Risikotragfähigkeitskonzept und die Risikomessmethoden im abgelaufenen Geschäftsjahr nochmals grundlegend weiterentwickelt, auch mit Blick auf die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Die Risikotragfähigkeit der Deutschen Leasing war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit voll gegeben und weist beträchtliche Reserven auch für Stressszenarien auf.

Bei unverändert konservativen Bewertungsmaßstäben hat die Deutsche Leasing für alle erkennbaren Risiken im Konzernabschluss angemessen Vorsorge getroffen. Die außerplanmäßigen Abschreibungen, Rückstellungen und Wertberichtigungen sind unverändert unter Anlegung vorsichtiger Maßstäbe in ausreichender Höhe gebildet. Darüber hinaus hat die Deutsche Leasing Reserven nach §§ 340f und 340g HGB gebildet. Aufgrund leasing-typischer Aufwandsvorläufe besteht zudem eine nennenswerte stille Risikovorsorge. Im Übrigen sind bei der Deutsche Leasing Gruppe besondere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäftsmodell verbundene Risiken weiterhin nicht zu erkennen.

Schwerpunkte des Risikomanagements sind die Risikofelder Adress-Risiken, Asset-Risiken, Treasury-Risiken sowie Operationelle Risiken, die grundsätzlich konservativ gesteuert werden.

Die Bonitätsstruktur im Eigenrisiko der Deutschen Leasing hat sich im Geschäftsjahr 2011/12 weiter positiv entwickelt. Dies hängt sowohl mit der insgesamt positiven Geschäftsentwicklung der deutschen Wirtschaft als auch der Gewinnung neuer Mittelstandskunden mit guten Bonitäten zusammen. Auch die Bonitätsstruktur im Ausland hat sich im Geschäftsjahr 2011/12 verbessert. 


Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement
Die Deutsche Leasing Gruppe beschäftigte per Stichtag 30.09.2012 2.013 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 1.991). 

Die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit im Inland lag bei circa zwölf Jahren, die Fluktuationsrate verringerte sich auf 1,6 Prozent. 

Die Deutsche Leasing setzt im besonderen Maße auf leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kontinuierliche Qualifikations- und Schulungsmaßnahmen unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zukunftsorientiert und gestaltend agieren zu können. Hierin sehen wir eine wesentliche Investition in unsere Zukunft. Ausgangspunkt für individuelle Maßnahmen sind die Unternehmensstrategie und eine darauf aufbauende qualitative Personalplanung. Gleichzeitig sollen den Mitarbeitern weiterführende, langfristige Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven innerhalb der Deutschen Leasing geboten werden. Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber im Markt sein. 

Den sich verschärfenden Bedingungen am Arbeitsmarkt und der demografischen Entwicklung begegnen wir mit unserem Engagement in Aus- und Weiterbildung. Die Deutsche Leasing beschäftigte per 30. September 2012 insgesamt 18 Auszubildende zum Bürokaufmann bzw. zur Bürokauffrau sowie Studierende im dualen Studium zum Bachelor of Arts International Business Administration (B.A.). Wir konnten allen unseren Auszubildenden und Bachelor-Studenten, die im Geschäftsjahr 2011/12 ihre Ausbildung beendet haben, ein Übernahmeangebot machen. Zusätzlich werden wir im aktuellen Geschäftsjahr ein Trainee-Programm für zehn Nachwuchskräfte starten, das auch den Einsatz in unseren internationalen Tochtergesellschaften vorsieht. 

Die Deutsche Leasing fühlt sich auch dem Gemeinwohl verpflichtet. Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und engagieren uns seit Jahren in zahlreichen Projekten in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Sozialem und Sport. Dabei zählt auch die gesellschaftliche Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters der Deutschen Leasing, die in unserer Initiative „SAM - Sozial Aktive Mitarbeiter“ gebündelt wird. Wie sehr uns dieses Thema am Herzen liegt, sehen Sie daran, dass wir dem gesellschaftlichen Engagement und dieser Initiative ein eigenes Kapitel im aktuellen Geschäftsbericht gewidmet haben. 

Und auch unsere bereits im vergangenen Jahr geplante Jubiläumsaktion nimmt jetzt Fahrt auf: Ein Projekt in Bad Homburg mussten wir leider recht kurzfristig stoppen. Daraufhin haben wir neu geplant und werden im Mai gemeinsam mit den Schülern der Bad Homburger „Gesamtschule Am Gluckenstein“ einen Bewegungsparcours bauen. Wir lassen uns dabei fachmännisch unterstützen, wollen aber im Wesentlichen selbst zu Hammer und Säge greifen. Wir halten Sie gern auf dem Laufenden und sind auch selbst sehr gespannt.

Deutsche Leasing Gruppe: Entwicklung der DAL
Sehr geehrte Damen und Herren, 
die DAL ist innerhalb der Deutsche Leasing Gruppe zuständig für die Bereiche Immobilien, Energie und Transport. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Spezialprodukten, unter anderem der Finanzierung von Großmobilien und Umlaufvermögen. Das DAL-Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr und weicht insoweit vom Geschäftsjahr der Deutschen Leasing ab. 
In diesem Zeitraum konnten wir unser Neugeschäftsvolumen 2012 gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro steigern. Neben einem auf hohem Niveau konstanten Transportgeschäft konnten wir damit in allen Bereichen der DAL zulegen. Das Ertragswachstum fällt mit 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr noch deutlicher aus als die Volumensteigerung. Auf der Ertragsseite haben alle DAL-Bereiche zugelegt. 
Dies ist eine für die DAL erfreuliche Entwicklung, die zeigt, dass wir unsere Marktstellung als asset-orientierter Anbieter langfristiger Finanzierungslösungen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe weiter ausbauen konnten. 

Wie haben sich die Bereiche im Einzelnen entwickelt? 
Im Bereich Immobilien liegen wir mit einem Neugeschäftsvolumen von 540 Millionen Euro um 8 Prozent über dem Vorjahr. Wir hatten einen guten Mix aus Investitionsformen und Größenordnungen inklusive einiger Großtransaktionen. Die Ertragssteigerung hat mit der Volumenausweitung Schritt gehalten und liegt ebenfalls 8 Prozent über dem Vorjahr. Nach den Turbulenzen an den Finanzmärkten, die wir - mittelbar - gespürt haben, sind wir jetzt wieder auf stabilem Terrain unterwegs. Dies gilt ganz besonders auch für unsere Baumanagementgesellschaft DAL Bautec, die sich mit einer Steigerung des Honorar-Volumens um 45 Prozent hervorragend entwickelt hat. Hier spüren wir eine erhöhte Nachfrage und ein großes Vertrauen unserer Kunden, insbesondere beim Mittelstand, in unsere Baukompetenz. 

Im Transportbereich bieten wir Investitionslösungen in den Feldern Schienenverkehr, Flugzeuge, Schiffe und Container an. Dieser Bereich ist aufgrund der Struktur des Neugeschäftes volatil, da hier häufig Großgeschäfte eine Rolle spielen. Mit einem Volumen von 570 Millionen Euro sind wir knapp unter dem bereits sehr hohen Niveau von 2011, konnten allerdings die Erträge um rund 20 Prozent steigern. Insbesondere unsere Präsenz und Wahrnehmung im Railsegment konnten wir 2012 nochmals deutlich steigern. 

Im Energiesegment haben wir uns im vergangenen Jahr strukturell und personell erheblich verstärkt, um den Herausforderungen der Energiewende, die ja - unabhängig von den aktuellen Diskussionen - längst Realität ist, gerecht zu werden. Die Dezentralisierung der Energieerzeugung führt zu einer Regionalisierung der Investitionsvorhaben und damit zu erheblichem Geschäftspotenzial für die Sparkassen-Finanzgruppe. Wir konnten in diesem Bereich um rund 50 Prozent im Neugeschäft und 40 Prozent im Ertrag zulegen, trotz der Unsicherheiten am Markt im Zusammenhang mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Bereich der Solarförderung. 

Einen wichtigen Beitrag für die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2012 leisteten auch wieder die Sparkassen, die Neugeschäft in Höhe von 325 Millionen Euro an die DAL vermittelt haben, in diesem Jahr wieder mit einem hohen Anteil im Immobilien-Leasing. Daneben spielen die Sparkassen eine wichtige Rolle als Finanzierungspartner und stellen damit einmal mehr ihre führende Rolle als leistungsstarker und verlässlicher Partner in der Mittelstandsfinanzierung unter Beweis. 

Die positive Neugeschäfts- und Ertragsentwicklung schlägt sich auch in der Gewinn- und Verlustrechnung der DAL nieder – wir werden für 2012 ein Ergebnis in Höhe von 12,7 Millionen Euro ausweisen und liegen damit rund 46 Prozent über dem Vorjahr. Zu dem erfreulichen Ergebnis hat auch ein straffes Kostenmanagement beigetragen, durch das die Unternehmenskosten nochmals gesenkt werden konnten. 

Nach den gesamtwirtschaftlich durchaus schwierigen letzten Jahren haben wir 2012 eine Konsolidierung auch im Bereich großvolumiger Investitionsvorhaben festgestellt. Unsere Refinanzierungspartner aus der Sparkassen-Finanzgruppe sind bestens aufgestellt, diese Investitionen auch langfristig zu finanzieren. So konnten wir unter anderem verschiedene Großunternehmen als Neukunden gewinnen, für die wir gemeinsam mit Sparkassenkonsortien Finanzierungen im hohen zweistelligen Millionenbereich strukturiert und arrangiert haben. Wir liefern hier Transaktionssicherheit und insbesondere die Verlässlichkeit „am langen Ende“. 

Was haben wir uns für das Jahr 2013 vorgenommen? 
Im Immobilien-Leasing sollte uns das aktuelle Zinsniveau helfen, unser Mittelstandsgeschäft weiter auszubauen. Hierin liegt nicht nur eine gute Gelegenheit, gewerbliche Neubauvorhaben günstig zu finanzieren, sondern auch ein interessanter Hebel für Sale-and-lease-back-Transaktionen. 

Im Energiegeschäft wollen wir das deutliche Wachstum weiter fortsetzen und erwarten Impulse insbesondere durch die Bereiche Windenergie und Netzfinanzierungen für kommunale und kommunalnahe Unternehmen im Rahmen der Rekommunalisierung. Darüber hinaus beschäftigen wir uns intensiv mit Lösungen im Bereich Smart Metering und Energiespeicher. Auch die mittlerweile erkannte und prominent diskutierte Lücke im Bereich der konventionellen Energieerzeugung für Mittel- und Spitzenlastkapazitäten, beispielsweise in Form von Gaskraftwerken, wird uns vor dem Hintergrund der aktuellen EEG-Diskussionen wahrscheinlich wieder stärker beschäftigen. 

Der Bereich Transport wird auch 2013 lebhaft bleiben, wenngleich schwer prognostizierbar. Insbesondere im Bereich Schienenverkehr erwarten wir ein Anhalten der Ausschreibungen für Regionalnetze, an denen wir uns in der Vergangenheit erfolgreich beteiligt haben. 

Letztlich wird auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung entscheidenden Einfluss auf unseren Geschäftsverlauf haben.

Deutsche Leasing Gruppe: Geschäftsjahr 2012/13
Wirtschaftliches Umfeld
Die Wirtschaftsforscher vom ifo Institut sehen für die Weltwirtschaft im Winterhalbjahr 2012/13 in nahezu allen wichtigen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern eine konjunkturelle Schwächephase. Erst im Jahresverlauf 2013 dürfte sich die weltwirtschaftliche Expansion wieder etwas beschleunigen. Für die Weltwirtschaft wird für 2013 mit 3,2 Prozent nur ein leicht höheres Wachstum als 2012 erwartet. Erst für 2014 erwartet das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel eine wieder etwas stärkere Zunahme des globalen Bruttoinlandsprodukts um 3,9 Prozent. 

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum wird im Winterhalbjahr voraussichtlich sinken. Als Gründe geben die Experten eine kontraktive Finanzpolitik, die schlechte Arbeitsmarktsituation, restriktive Finanzierungsbedingungen und Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Staatsschuldenkrise an. Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum soll daher 2013 um 0,2 Prozent schrumpfen. Das Institut für Weltwirtschaft rechnet für 2013 mit einem schwachen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um lediglich 0,3 Prozent (gegenüber 1,1 Prozent in der Herbstprognose). 

Die einzelnen Mitgliedsstaaten entwickeln sich stark unterschiedlich, sodass sich die Kluft zwischen den Volkswirtschaften weiter vergrößert. Deutschland, Finnland und Österreich gelten als stabilere Volkswirtschaften, die nach einer Schwächephase um die Jahreswende im weiteren Verlauf 2013 den Abschwung hinter sich lassen können. Die erwartete Erholung der Ausrüstungsinvestitionen bleibt allerdings trotz der niedrigen Zinsen moderat.


Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2012/13 der Deutschen Leasing ist insgesamt stabil. Das Neugeschäft ist in den ersten fünf Monaten (Oktober bis Februar) gegenüber dem Vorjahreszeitraum moderat gewachsen. Während das Mittelstandsgeschäft im Inland eher verhalten gestartet ist, haben sich insbesondere die Segmente Informations- und Kommunikationstechnik und das Auslandsgeschäft sowie die DAL überproportional entwickelt.
Auch die Universal Factoring GmbH (UFG) konnte in diesem Zeitraum ihren Umsatz zweistellig steigern und ein Ergebnis über Vorjahr und über Plan erzielen. Die UFG ist in die Deutsche Leasing Gruppe gut integriert: Der neue Markenauftritt drückt die Zugehörigkeit zur Deutschen Leasing optisch aus, die Vertriebsaktivitäten werden mit den DL-Kollegen vernetzt, Refinanzierung sowie weitere Service- und Stabsfunktionen erfolgen über die Deutsche Leasing. Auch haben wir neue Vertriebsmitarbeiter eingestellt, um damit die Aktivitäten weiter stärken zu können. Das Marktpotenzial ist beträchtlich, und seitens der Sparkassen ist die Resonanz sehr gut, was uns für die weitere Entwicklung positiv stimmt.

Für eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr der Deutschen Leasing Gruppe ist es noch zu früh, zumal die Wirtschaftslage weltweit, aber gerade auch in Europa, fragil bleibt. Stärkere Impulse wie ein deutliches Anziehen der für uns besonders bedeutenden Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland sehen wir zurzeit eher nicht. Das Marktumfeld wird uns 2013 keinen Rückenwind geben.

Positiv wirken wird in jedem Fall die Stärkung unseres Auto-Flottengeschäfts. Wie vor rund zwei Wochen bekanntgegeben, übernimmt die Deutsche Leasing die Full-Service-Leasingaktivitäten von der Hannover Leasing Automotive (HLA) und refinanziert den Leasing-Fahrzeugbestand der HLA. Damit soll eine vollständige Überleitung der Full-Service-Leasingaktivitäten auf die Deutsche Leasing eingeleitet werden. Das Neugeschäft in diesem Segment wird künftig bei der Deutschen Leasing abgeschlossen. Ziel ist eine stärkere Bündelung der Aktivitäten im Flotten-Leasing innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe bei der Deutschen Leasing. Mit dieser Übernahme bauen wir unsere führende Position unter den herstellerunabhängigen Kfz-Leasinganbietern weiter aus. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.

Für die nahe Zukunft sind wir sicher, dass wir als Marktführer und Verbundpartner der Sparkassen mit unserem bewährten Geschäftsmodell unsere Spitzenstellung im Asset-Finance-Markt weiter festigen können. Unser Fokus liegt unverändert auf einer nachhaltigen Ergebnisentwicklung und einer stabilen Risikosituation.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!