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Großprojekt Brenner Basistunnel

Bis ans Ende des Tunnels: Großprojekt Brenner Basistunnel

Das Infrastrukturprojekt der Superlative in den Alpen: Mit einer Länge von 64 Kilometern entsteht unter dem Brennerpass zurzeit die längste Eisenbahnverbindung der Welt. Am österreichisch-italienischen Gemeinschaftsprojekt beteiligt sind auch die Herrenknecht AG mit Tunnelbohrmaschinen und anderem Equipment und ihre Kunden als bauausführende Unternehmen. Für die Finanzierung von Maschinen und Equipment konnte die Deutsche Leasing Austria aufgrund ihrer Asset Kompetenz dem Kunden ARGE H51 Pfons-Brenner eine maßgeschneiderte Lösung anbieten.
Durchschnittlich 43.000 Fahrzeuge fahren täglich über die Brenner-Autobahn

Durchschnittlich 43.000 Fahrzeuge täglich – allein mehr als 2,4 Millionen LKW jährlich – schieben sich über die Brenner-Autobahn, die Hauptverbindung zwischen Deutschland und Italien. Die Strecke von Modena bis zum Brennerpass umfasst insgesamt 314 Kilometer und die Straße ist voll. 

Mehr als 2,4 Millionen LKW jährlich auf der Brenner-Autobahn

Diese wichtige Hauptverbindung zwischen Nord- und Südeuropa kann den zunehmenden Transitverkehr auf Dauer nicht weiter bewältigen. Im Juli 2019 hat Österreich als Konsequenz die Zahl der abgefertigten LKW auf stündlich 250 bis 300 begrenzt.

Kontakt

Deutsche Leasing Austria GmbH

Ursula Leutl
Geschäftsführerin
Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße 3, Top 4
1100 Wien, Österreich

  • +43 1 8900 7820

Ein Tunnel-Großprojekt für ein vernetztes Europa

Trassenplan 2018 | © Brenner Basistunnel BBT SE
Trassenplan Brenner Basistunnel - August 2018
Gesamtlänge des Brenner Basistunnels: 64 km

Um die Gesamtstrecke entlang des Brennerpasses zu entlasten und Güter sowie Personen schneller durch die Alpen zu transportieren, entsteht der Brenner Basistunnel (BBT). Mit einer Gesamtlänge von 64 km – vom Portal Tulfes bei Innsbruck bis nach Franzensfeste im italienischen Südtirol – wird der BBT die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Das Gesamtprojekt kostet rund 9,3 Milliarden Euro und wird bis zu 50 Prozent von der Europäischen Union kofinanziert. Die verbleibenden 50 Prozent teilen sich Österreich und Italien untereinander auf. Dieses komplexe Tunnelsystem besteht aus zwei Haupttunnelröhren, einem Erkundungs- und Entwässerungsstollen, Verbindungsröhren, Querschlägen, Nothaltestellen und Zufahrtstunneln.

Eine maßgeschneiderte Gesamtlösung vom Hersteller und dem Finanzdienstleister

Die Anforderungen an dieses Infrastruktur-Großprojekt sind immens – deshalb ist spezielles Know-how gefragt: Dazu gehört das richtige Maschinenequipment für die bauliche Umsetzung sowie dessen Finanzierung. Denn je nach geologischer Beschaffenheit des Gebirges, geotechnischen Erkenntnissen sowie baulogistischen Überlegungen werden verschiedene Vortriebstechnologien eingesetzt

Der Projektgesellschaft ARGE H51 Pfons-Brenner, die die bauliche Leitung dieses Tunnelabschnitts in der europaweiten Ausschreibung gewonnen hat, war von Anfang an klar, dass sie für den Einsatz und die Finanzierung der passenden Tunnelbohrtechnik und weiterer Infrastruktur ein erfahrenes Team braucht und setzte dabei auf die Deutsche Leasing und Herrenknecht. Gemeinsam bieten sie eine auf den Tunnelbaufortschritt abgestimmte Gesamtlösung an.

9-Mrd-Euro.PNG

 Wir haben das richtige Tandem für uns gefunden. Die Deutsche Leasing hat wie kein anderer Finanzdienstleister in Österreich die nötige Asset-Kompetenz, ist international erfahren und kennt sich mit großvolumigen Investitionen aus... 

Herrenknecht ist Technologie- und Marktführer im Bereich der maschinellen Vortriebstechnik und hat uns während des Ausschreibungsprozesses eng begleitet... 

Geschäftsführung der ARGE H51 Pfons-Brenner

„Wir haben das richtige Tandem für uns gefunden. Die Deutsche Leasing hat wie kein anderer Finanzdienstleister in Österreich die nötige Asset-Kompetenz, ist international erfahren und kennt sich mit großvolumigen Investitionen aus, um ein Projekt dieser Größenordnung zu begleiten. Vor allem bei dem langen Prozess einer derartigen Ausschreibung und der dann nötigen schnellen Reaktion, als es dann doch ganz schnell mit der Finanzierung losgehen sollte, konnten wir uns auf die Deutsche Leasing verlassen“, erklärt die Geschäftsführung der ARGE H51 Pfons-Brenner. „Herrenknecht ist Technologie- und Marktführer im Bereich der maschinellen Vortriebstechnik und hat uns während des Ausschreibungsprozesses eng begleitet. Bei einem Projekt dieser Dimension bei dem man sich buchstäblich nach und nach ans Ziel gräbt, braucht man das nötige Equipment und Know-how beim Maschinendesign, um am Ende des Tunnels anzukommen.“

Vier Tunnelbohrmaschinen graben sich , jede ca. 200 Meter lang und ca. 2.700 Tonnen schwer, für den Brenner Basistunnel durch den Fels.  | © Brenner Basistunnel BBT SE
Montage der Tunnelbohrmaschine
Zufahrtstunnel Ahrental | © Brenner Basistunnel BBT SE
Zufahrtstunnel Ahrental

Die Deutsche Leasing hat für die Arge H51 Pfons-Brenner neben zwei Herrenknecht-Tunnelbohrmaschinen, eine kombinierte Förderbandanlage für den Abraumtransport des maschinellen Vortriebs sowie des konventionellen Sprengvortriebs mit Vorsiebmaschinen finanziert, zudem weiteres Equipment - vom Bohrwagen und Tunnelbagger, einem Kran bis hin zum Bürogebäude und Wohncontainer

Ursula Leutl, Geschäftsführerin Deutsche Leasing Austria © Deutsche Leasing
Ursula Leutl, Geschäftsführerin Deutsche Leasing Austria

  Wir konnten dem Kunden ein komplett flexibles Finanzierungsmodell bieten, das sich am Baufortschritt orientiert. Damit haben der Kunde ARGE H51 Pfons-Brenner und auch Schlüssellieferanten wie Herrenknecht die nötige Sicherheit, um sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren.   

Usula Leutl, Geschäftsführerin der Deutsche Leasing Austria 

Hierbei arbeiten die Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Leasing am österreichischen Standort in Wien und der deutschen Zentrale in Bad Homburg von Beginn an eng zusammen. „So haben wir beispielsweise die Vorfinanzierung inklusive Zinsen geleistet, da die speziell angefertigten Tunnelbohrmaschinen eine längere Lieferzeit haben. Ebenso haben wir die Finanzierungsdauer der verschiedenen Objekte – sei es Baucontainer oder Förderbandanlage – flexibel an ihren Gebrauch angepasst. Durch unsere vertrauensvolle Partnerschaft und langjährige Erfahrung mit Herrenknecht und seinen Produkten können wir passgenau planen und finanzieren“, ergänzt Leutl.

Erklärtes Ziel nach der Fertigstellung

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Wenn der Brenner-Basistunnel voraussichtlich im Jahr 2028 fertigstellt sein wird, können täglich bis zu 400 Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h von Österreich nach Italien fahren. Die Fahrzeit von Innsbruck nach Franzensfeste wird von 80 auf 25 Minuten verkürzt. Damit wird nicht nur die Brenner-Autobahn und Umwelt entlastet, sondern auch Europas Wirtschaft noch stärker auf der zentralen Nord-Süd-Achse vernetzt.

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Korridor Helsinki - Valetta | © Brenner Basistunnel BBT SE
Landkarte der Verkehrsverbindung Nord/Süd

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Nachhaltige Mobilität im neuen Netz Elbe-Spree

Im neuen Streckennetz setzt der VBB auf ein größeres Angebot, eine dichtere Taktung sowie längere und besser ausgestattete Züge.

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Vernetzung

Dass für gemeinsame Herausforderungen im Mittelstand und in den jeweiligen Branchen das Nutzen von Synergien und vernetztes Denken jederzeit relevant sind, zeigen unsere Beiträge zum Thema „Vernetzung“.