
Großbritannien verfolgt traditionell eine liberale Wirtschaftspolitik, die auf marktwirtschaftliche Lösungen und Deregulierung setzt. Deutschland ist für Großbritannien der weltweit zweitwichtigste Handelspartner nach den USA, wobei in den Handelsbeziehungen kontinuierlich ein deutlicher Überschuss zugunsten der deutschen Exporte besteht.

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Die britische Währung ist das Pfund Sterling und es ist unwahrscheinlich, dass Großbritannien in absehbarer Zeit den Euro einführen wird. Die britische Öffentlichkeit erfreut sich seit zehn Jahren an einem stetigen Wirtschaftswachstum und wird sich vermutlich nicht für eine Währung aussprechen, die als Hindernis für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone angesehen wird. Im Jahr 2004 verzeichnete die britische Wirtschaft ein Wachstum vom 3,1 Prozent (für 2005 werden 2,6 Prozent prognostiziert).
Dieses starke Wachstum führte zu einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,6 Prozent. Als Konsequenz des daraus resultierenden Fachkräftemangels stiegen Löhne und Gehälter um 4,4 Prozent. Die amtlich veröffentliche Inflationsrate (CPI) beträgt zurzeit 1,6 Prozent und die Bank of England hat die Aufgabe, diesen Prozentsatz zwischen ein und zwei Prozent zu halten. Der weiter verbreitete RPI, der die Kosten für Hypotheken als bedeutenden Faktor für die Haushaltskosten in Großbritannien einschließt, beläuft sich auf 3,4 Prozent.
Die Zahlungsbilanz für Großbritannien weist ein großes, aber stabiles Defizit von 4,5 Milliarden Euro im Monat aus. Das Defizit gegenüber Deutschland beläuft sich auf jährlich 20 Milliarden Euro, ausgehend von diesem Wert.
Die vorstehenden Zahlen sind das Ergebnis abnehmender Produktion und ständig wachsender öffentlicher Ausgaben.
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Handelskennzahlen Deutschland/Großbritannien 2002
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| Kennzahl |
Wert |
| Importe von Großbritannien nach Deutschland |
33,0 Mrd. € |
| Exporte von Deutschland nach Großbritannien |
53,8 Mrd. € |
| Saldo |
20,8 Mrd. € |
| in % vom britischen Gesamtimport(vom deutschen Gesamtimport) |
13,0 (6,4) |
| in % vom britischen Gesamtexport (vom deutschen Gesamtexport) |
13,0 (8,3) |
| Platz auf der deutschen Handelspartnerliste Export / Import |
3. / 5. |
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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Außenwirtschaftsportal ixpos.de
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Gute Gründe für Ihr Engagement in Großbritannien
| – | Traditionell verfolgt Großbritannien eine liberale und innovationsfreundliche Wirtschaftspolitik. | | | – | Die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern sind traditionell gut. | | | – | Zahlreiche Wirtschaftszweige, wie zum Beispiel der Sektor Infrastruktur, werden von einem willkommenen Investitionsschub profitieren. | |
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