
Nach langsamem Start der Privatisierungspolitik kommt die slowakische Wirtschaft immer stärker in Schwung: Die Inflation fällt, das Wirtschaftswachstum steigt - die Hoffnung ist, dass sich mit dem EU-Beitritt immer mehr Unternehmen in der Slowakei engagieren werden. Deutsche Firmen liegen dabei an der Spitze.

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Von der Nachkriegszeit bis zu ihrer Unabhängigkeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war die slowakische Wirtschaft von der Schwerindustrie dominiert. Der Anteil der Metallurgie, Energiewirtschaft, Rüstungsunternehmen sowie der chemischen Industrie am Bruttoinlandsprodukt lag lange Zeit bei über 60 Prozent, sank nach dem zwischenzeitlichen Erliegen der Industrieproduktion jedoch auf heute nur noch 24 Prozent. Im Gegenzug gewannen neu gegründete kleine Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor kontinuierlich an Bedeutung.
Der anfangs nur zaghafte Zufluss ausländischer Investitionen hatte zur Folge, dass die Privatisierung der staatseigenen Betriebe zunächst nur schleppend in Schwung kam. Das liegt daran, dass der Einsatz von Ressourcen und Energie in der Slowakei immer noch über dem Durchschnitt der westeuropäischen Volkswirtschaften liegt.
Mit der Entscheidung, sich um die Aufnahme in die Europäische Union zu bewerben, hat sich die slowakische Regierung einem harten wirtschaftlichen Gesundungsprogramm unterworfen, um die notwendigen Kriterien zu erfüllen. Seitdem verfolgt die Slowakei einen marktwirtschaftlichen Kurs. Ehemals staatseigene Unternehmen aus der Kommunikationsbranche, dem Energiesektor sowie Banken und Versicherungen wurden ganz oder zumindest teilweise privatisiert. Gleichzeitig finden Unternehmen in der Slowakei investitionsfreundliche Bedingungen vor; flexible Arbeitszeitmodelle erlauben eine optimale Auslastung der Produktionsmaschinen.
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Handelskannzahlen Deutschland / Slowakei 2004 |
| Kennzahl |
Wert |
| Importe aus der Slowakei nach Deutschland |
5,99 Mrd. € |
| Exporte von Deutschland in die Slowakei |
5,21 Mrd. € |
| Saldo |
-0,78 Mrd. € |
in % vom slowakischen Gesamtimport (vom deutschen Gesamtimport) |
25,4 (1,3) |
in % vom slowakischen Gesamtexport (vom deutschen Gesamtexport) |
31,8 (0,8) |
| Platz auf der deutschen Handelspartnerliste Export / Import |
24. / 22. |
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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Außenwirtschaftsportal ixpos.de
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Gute Gründe für Ihr Engagement in der Slowakei
| – | Die slowakische Regierung setzt auf einen betont innovationsfreundlichen Kurs. | | | – | Die Europäische Union ist der Haupthandelspartner der Slowakei. Nahezu 90% der Exporte werden in die EU geliefert. | | | – | Durch optimale Auslastung der Produktionsmaschinen ist ein Höchstmaß an Arbeitseffizienz realisierbar. | |
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