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Die polnische Wirtschaft ist stark exportorientiert, etwa 75 Prozent der Ausfuhren gehen in die EU, woher Polen rund 60 Prozent seiner Importe bezieht. Polen ist für deutsche Unternehmen der wichtigste Wirtschaftspartner in Osteuropa und wird als Standort für ausländische Direktinvestitionen sehr geschätzt. Das Land belegt Platz fünf unter den 60 begehrtesten Wirtschaftsstandorten weltweit, in Osteuropa sogar Platz zwei.
Seit Einführung der Marktwirtschaft haben sich alle bedeutenden Unternehmen in Polen niedergelassen. Polen gilt insbesondere für Investitionen im Bereich der Telekommunikation und der Dienstleistungen als attraktiver Standort. Der polnische Export betrug in 2004 über 59 Milliarden Euro. Ergänzt um die kleinen und mittleren Unternehmen, die sich in Polen engagieren, ist Deutschland nach Anzahl und Höhe der Investitionen der wichtigste ausländische Investor in Polen.
Die Reformen des letzten Jahrzehnts haben Freiräume geschaffen. Die Zahl der mittelständischen Unternehmen in Polen hat sich seit 1989 auf rund 400.000 verdreifacht. Diese Unternehmen erwirtschaften etwa 60 Prozent des polnischen BIP. Parallel dazu steigt die Zahl der Beschäftigten und der Investitionswerte.
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