
Der wirtschaftliche Erfolg ausländischer Firmen in Spanien hängt zu einem großen Teil von der Kenntnis der Landesspezifika ab. Deshalb brauchen auch deutsche Unternehmen für ihren Erfolg in Spanien begleitende Fachleute, die sich mit beiden Ländern auskennen und so die unterschiedlichen Kulturen zusammenführen können.

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Die wichtigsten Wirtschaftspartner Spaniens sind die EU-Mitgliedsstaaten. Mit ihnen wickelt Spanien rund 70 Prozent der Im- und Exporte ab. Den größten Anteil am Import- und Exportgeschäft hat Frankreich, an zweiter Stelle folgt die Bundesrepublik, die beim Export nach Spanien knapp hinter Frankreich liegt. Der Außenhandel Spaniens hat sich im Verlauf des Jahres 2004 deutlich belebt. Das Außenhandelsvolumen 2004 betrug gemäβ erster Veröffentlichungen rund 338 Milliarden Euro. Auf Exporte entfallen etwa 147 Milliarden Euro und auf Importe 191 Milliarden. Für 2005 rechnet die Bundesagentur für Außenwirtschaft mit einem Außenhandelsvolumen von bis zu 352 Milliarden Euro.
Die spanische Wirtschaft hat sich stark internationalisiert und engagiert sich zunehmend im Ausland. Hauptzielregion war 2004 die EU mit rund 48 Prozent (darunter Deutschland mit 11 Prozent). Mit schätzungsweise mehr als 1.100 Firmen stellen die Töchter deutscher Unternehmen die größte Gruppe ausländischer Gesellschaften in Spanien. Viele dieser Unternehmen sind seit Jahrzehnten in Spanien präsent, rund 250 produzieren auch auf der iberischen Halbinsel.
Mit wachsendem Wohlstand haben sich auch die Produktionsbedingungen in Spanien verändert. Das Lohngefälle im Vergleich zu Deutschland hat sich verringert, man kann grob von 2/3 des deutschen Lohnniveaus ausgehen, mit großen branchenspezifischen Unterschieden. Die Lohnnebenkosten machen in Spanien durchschnittlich 36,9 Prozent des Lohns aus. Sie werden, anders als in Deutschland, zu 85 Prozent vom Arbeitgeber getragen. Die Besteuerung von Unternehmen erfolgt in den meisten Fällen mit 35 Prozent. Die Besteuerung der Einkommen beginnt bei einem Mindestsatz von 15 Prozent und endet bei 45 Prozent für Spitzeneinkommen.
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Handelskennzahlen Deutschland / Spanien 2004 |
| Kennzahl |
Wert |
| Umsatz (Veränderung gegenüber Vorjahr) |
52,675 Mrd. € (+7,5%) |
| Importe aus Spanien nach Deutschland |
17,57 Mrd. € |
| Exporte von Spanien nach Frankreich |
35,105 Mrd. € |
| Saldo |
17,534 Mrd. € |
| in % vom spanischen Gesamtimport(vom deutschen Gesamtimport) |
16,2 |
| in % vom spanischen Gesamtexport(vom deutschen Gesamtexport) |
9,2 |
| Platz auf der deutschen Handelspartnerliste Export / Import |
8. / 11. |
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Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Außenwirtschaft, Auswärtiges Amt
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Gute Gründe für Ihr Engagement in Spanien
| – | Der spanische Markt zeigt sich derzeit trotz internationaler Turbulenzen sehr dynamisch.
| | | – | Die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder sind traditionell gut.
| | | – | Die Erfahrungen deutscher Unternehmer mit Spanien fallen in der Regel positiv aus. | |
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| Weiterführende Aktionen |
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